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Mietnomaden
- der Horror für jeden Vermieter -

 

Düsseldorf (rpo/RP)   Wenn ein Vermieter das Wort "Mietnomaden" hört, stellen sich ihm die Nackenhaare auf. Sind sie erst mal in seine Wohnung eingezogen, wird der Vermieter sie nur schwer wieder los. Sie zahlen nicht und bleiben trotzdem - bis zur Zwangsräumung. Dann ziehen sie weiter und lassen die Wohnung meist verwüstet zurück. Die Sanierungskosten sind sehr hoch. Wie man sich als Vermieter gegen Miet­nomaden wehren kann, erfahren Sie hier.

Vermieter, die ihre Wohnung an einen Mietnomaden vermietet hatten, kön­nen einem leid tun:  Sie prellen die Miete, bleiben bis zur Zwangsräumung in der Wohnung und hinterlassen nach ihrem Auszug eine verwüstete Woh­nung. Wann genau wird ein Mie­ter zum Nomaden? Wie können Sie gegen solche Mietnomaden vorgehen? Antworten erhalten Sie hier:

Als Mietnomaden werden Personen bezeichnet, die von einer Wohnung in die nächste ziehen. Dabei haben sie den Vorsatz, keine Miete zu zahlen. Günstig für die Mietno­maden wirkt sich der Umstand aus, dass der Vermie­ter nach deutschem Recht erst dann eine Kündigung aussprechen kann,  wenn der Mieter mit seinen Zahlungen zwei Monatsmieten im Rückstand ist. Schreibt der Vermieter danach eine fristgerechte Kündigung, beginnen die Probleme mit dem Mieter oft erst richtig.

  • Denn die Mietnomaden legen es bewusst darauf an, den Auszug hinauszu­zögern. Meistens kennen sie viele rechtliche Tricks.
    Beispiel: Das Kündi­gungsschreiben haben sie angeblich nicht erhalten. Damit ver­längert sich dann ihr Mietverhältnis bis der Vermieter eine erneute, fristgerechte Kün­digung geschrieben hat.
  • Zieht der Mieter nach einer fristgerechten und ordnungsgemäß zugestellten Kün­digung nicht aus, geht der Fall vor Gericht - und das kann dauern.
  • Ein solches Verfahren zieht sich in der Regel über Monate hin. Während dieser Zeit bekommt der Vermieter weiterhin keine Miete, Neben- und Instand­hal­tungskosten laufen jedoch weiter auf. Für diese Kosten muss selbstverständlich der Eigentümer aufkommen.
  • Bis dann ein vollstreckbares Räumungsurteil ergeht - die Mietnomaden also tat­sächlich vor die Tür gesetzt werden können - vergehen oft wieder einige Monate. Bis dann ein Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung, also dem Rauswurf, be­ginnt, dauert es dann noch mal einige Zeit.
  • Die Kosten des Verfahrens und der Zwangsräumung muss der Vermieter tragen. Hinzu kommen danach noch oft hohe Sanierungs- und Renovie­rungskosten.
  • Auf all diesen Kosten plus der entgangenen Miete bleibt der Wohnungseigen­tü­mer sitzen, weil die Mieter bis dahin oft Privatinsolvenz angemeldet haben.

 

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