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München und Heidelberg
für Hauskäufer teures Pflaster

 

Berlin (dpa) - Heidelberg ist für Hauskäufer ein besonders teures Pflaster. Gemeinsam mit dem hessischen Wiesbaden landete die Stadt in einer Umfrage auf Platz zwei der bei Wohneigentum teuersten deut-schen Großstädte. Ein gebrauchtes Einfamilienhaus kostet dort im Schnitt 550 000 Euro.

Teurer ist nur noch München mit durchschnittlich 750 000 Euro Kosten pro Haus, teilten die LBS-Immobiliengesellschaften und Sparkassen am Dienstag in Berlin mit. Dahinter rangieren Stuttgart (480 000 Euro), Freiburg (460 000 Euro) sowie Düsseldorf, Frankfurt und Ingolstadt (450 000 Euro). Für die Studie wurden 28 500 vermittelte Häuser in rund 670 deutschen Städten verglichen.

Was das Umland mancher Metropolen betrifft, sind die Preise sogar noch ge­salzener: Häuser im Frankfurter Raum seien zum Teil deutlich teurer als in der Mainmetropole selbst - am extremsten in Bad Homburg mit dem Rekordpreis von 850 000 Euro. Vergleichbar sei die Situation im Umland von Stuttgart oder Düsseldorf.

Spitzenpreise verzeichnen auch touristisch geprägte Regionen. Konstanz am Bodensee kommt hier auf 500 000 Euro. Noch deutlich mehr kostet es im Voralpenraum in Starnberg (745 000 Euro) und Garmisch-Partenkirchen (625 000 Euro).

Der Quadratmeter Bauland in süddeutschen Groß- und Mittelstädten sei mit 310 Euro noch teurer als im Vorjahr. Er kostet damit weit mehr als doppelt so viel wie im Norden (120 Euro) und mehr als viermal so viel wie im Osten (70 Euro). Spitzenpreise erreichen Stuttgart (750 Euro), Heidelberg (630 Euro), München (575 Euro) und Frankfurt (550 Euro).

Quelle: dpa-AFX - 29.06.2010

 

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