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Verwalter

  • Verwalter ein Muss. Selbst in einer kleinen Wohnungseigentumsanlage (hier: drei Parteien) muss ein Verwalter bestimmt werden, wenn das eine Partei wünscht. Können sich die Eigentümer nicht auf einen Verwalter einigen und suchen über ein Gericht einen Fremdverwalter, so kann das Gericht einen der Eigentümer zum Verwalter der "überschaubaren Wohnungseinheit" bestimmen. (Saarländisches-Oberlandsgericht, 5 W 255/03-60)
  • Keine Restvergütung. Ein Wohnungsverwalter, der dreieinhalb Jahre vor Ver­tragsablauf von seinem Amt entbunden wird und ohne Gegenwehr seine Arbeit beendet, kann nicht nach Ablauf der ursprünglichen Vertragslaufzeit Restver­gü­tungsansprüche geltend machen. (Oberlandesgericht Düsseldorf, 3 Wx 181/03)
  • Verwalter muss gehen. Legt der Verwalter einer Eigentumswohnungsanlage die Wirtschaftspläne und Jahresabrechnungen nicht fristgerecht vor und versäumt es, die Eigentümerversammlung einzuberufen, kann er von seinem Amt ent­ho­ben werden, wenn abzusehen ist, dass er auch in Zukunft nicht sorgfältiger ar­bei­ten wird. (Bayerisches Oberstes Landesgericht, 2Z BR 202/03)
  • Auflösung des Verwaltervertrages. Werfen die Parteien in einer Eigen­tums­wohnungsanlage ihrem Verwalter finanzielle Unregelmäßigkeiten vor und bean­standen Konkretes, dann kann der Verwaltervertrag aufgelöst werden, wenn der Verwalter sich zu den Anschuldigungen nicht äußert und auch nicht bereit ist, eine außerordentliche Eigentümerversammlung einzuberufen. (Oberlandesgericht Düsseldorf, 3 Wx 217/02)
     

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